Es gibt Menschen, die haben einfach Charisma, Selbstbewusstsein und Ausstrahlung. Andere Menschen wirken nicht ganz so überzeugend – doch woran liegt das? Oft sind es Kleinigkeiten, wie z.B. die Formulierungen, die du verwendest. In diesem Artikel zeigen wir deshalb 5 NoGo Formulierungen, die du unbedingt vermeiden sollst.

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Nr. 1: Könntest du bitte?

Es klingt einfach höflich – wir lernen es bereits im Englisch Unterricht: „Could you please…“ – so werden Wünsche formuliert. Genau hierin liegt aber das Problem, denn nur die wenigsten Wünsche gehen tatsächlich in Erfüllung. Wir alle kennen das nur zu gut. Wenn du also einen Wunsch formulierst, kommt bei deinem Gegenüber an, dass du prinzipiell etwas möchtest, es dir aber nicht wirklich wichtig ist.

Unter Freunden aber besonders auch im Berufsleben ist es wichtig, höflich zu sein. Netzwerken und Kontakte knüpfen ist wichtig, du wirst dein Netzwerk mit Wünschen aber nicht wirklich ausbauen können. Noch schlimmer ist die Formulierung „Könntest du vielleicht?“ die Botschaft dahinter lautet, dass du eigentlich mit einem Nein als Antwort rechnest. Selbstvertrauen sieht anders aus.

Besser ist es deshalb, wenn du höfliche aber bestimmst fragst. „Kannst du mich bitte bei XY unterstützen?“ „Kannst du das bis Montag oder Dienstag erledigen?“

 



 

Nr. 2 Füllwörter streichen

Niemand möchte sich heute wirklich festlegen. Mit Füllwörtern unstreichen wir diese Unverbindlichkeit in unseren Gesprächen. Deshalb sind Füllwörter wie „vielleicht“, „eigentlich“ oder „eventuell“ zu beliebten Phrasen geworden.

Diese Ausdrücke führen dazu, dass deine Aussagen und Argumente abgeschwächt werden. Indem du deine Aussage schwächst, schächst du auch dein Auftreten. Es zeugt von geringem Selbstbewusstsein. Hierzu eine kleine Aufgabe: beobacht Politiker und die Formulierungen, die sie verwenden. Argumente, von denen sie voll und ganz überzeugt sind, werden entsprechend platziert „Partei X wählen“. Bei Aussagen, die eigentlich egal sind oder dem Wähler nicht schmecken werden, kommen Füllwörter zum Einsatz „Wenn die Prognosen eintreffen, sind gegebenenfalls Steuersenkungen möglich.“

Auch, wenn du nicht in die Politik möchtest: unnötige Füllwörter solltest du streichen – du kannst damit dein Selbstbewusstsein stärken. Hierzu gehören, vielleicht, eventuell, möglicherweise, eigentlich, gegebenenfalls, im Grunde genommen und im Prinzip. Diese Formulierungen sollst du deshalb keinesfalls verwenden.

 

Nr. 3  Ich wollte nur

Ich wollte nur kurz fragen, ob …. jeder kennt diese Formulierung und die meisten Gesprächspartner denken sich dabei „frag doch einfach, komm zum Punkt“. Menschen, die sich vage ausdrücken und lange um den heißen Brei herum reden, wirken unsicher und ängstlich.

Wenn du dein Selbstbewusstsein stärken willst, nutze statt dessen direkte Formulierungen wie „Ich habe folgendes geplant“ oder „Ich bin der Meinung, dass Variante A …“ oder „Ich möchte Selbstbewusstsein„.  Formuliere ganz konkreit deine Ideen und Ziele. Mit einer entschlossenen und deutlichen Ausdrucksweise wirkst du kompetenter und selbstbewusster auf Freunde und Kollegen.

 

Nr. 4 könnte hätte würde

Es ist wichtig, dass du Freundlichkeit und offen bist. Hierzu gehört auch, Hilfe anzubieten und füreinander da zu sein. Wenn es zum Beispiel um die Organisation einer Party geht, kannst du sagen „Ich kümmere mich um die Location“. Es klingt entschlossen und zuverlässig. Darum geht es in Freundschaften. Mit höflichen Formulierungen wie „Ich könnte mich um die Location kümmern“ oder „Ich würde die Getränke besorgen“ drückst du nichts aus, weil würde / hätte / könnte an Bedinungen geknüpft sind. „Ich würde mich kümmern wenn ich Zeit hätte“ oder „ich hätte das Geschenk besorgt, wenn ich Geld gehabt hätte“. Würde / hätte / könnte sind deshalb Weichmacher. Sie klingen höftlich, sind aber Gift in jeder Unterhaltung weil schnell Missverständnisse auftreten.

Für dein Selbstbewusstsein ist deshalb wichtig, dass du auf Weichmacher verzichtest und klar formulierst. Ich kümmere mich um die Location. Ich besorge die Getränke. Das Geschenk besorge ich nicht, weil unser Budget im Moment nicht ausreicht.

 

Nr. 5 Man darf das nicht

„Man kann nicht immer Recht haben“. „Man möchte sicher auftreten“. Die Frage hinter diesen Formulierungen ist: Wer ist dieser man? Und woher weiß dieser man, was ich will und was nicht?

Bei den man-Formulierungen handelt es sich um Verallgemeinheitlichung. Für die eigene Meinung und das Selbstbewusstsein bedeutet das, „ich verstecke mich hinter der grauen Masse“. Denn klar ist: wenn ich sicher auftreten möchte dann lautet die Formulierung „Ich möchte sicher auftreten“. Eine ICH Formulierung ist immer eine starke Formulierung und zeugt von Selbstbewusstsein. Verwende deshalb Ich Sätze um konrket deine Wünsche, Ziele, Gefühle auszudrücken.

 

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Meide diese 5 Formulierungen – Sie schwächen dein Selbstbewusstsein