Welpen – Hundewelpen

Hundewelpen sind süß und putzig. Als Welpe bezeichnet man einen jungen Hund, darunter fallen Haushunde aber auch bei Füchsen und Wölfen spricht man von Welpen, so lange das Tier noch gesäugt wird. Dies ist in den ersten zwei bis drei Monaten der Fall.

Welpenschutz

Der Welpenschutz besagt, dass der Nachwuchs bei älteren Hunden so etwas wie „Narrenfreiheit“ besitzt. Die Welpen können an den älteren Hunden knabbern und herumspielen, springen und die Hunde dabei ziemlich nerven. Das Verhalten wird akzeptiert, als Welpe genießt man Wepenschutz. Da verhält es sich ähnlich wie bei Menschen. Das Verhalten bei einem schreienden, quengelnden oder spielenden Kleinkind wird eher akzeptiert als bei einem 30jährigen Erwachsenen. Letztendlich handelt es sich hierbei um ein Verhalten der biologisch-sozial bedingten Toleranz.
Ausnahme: Wölfe wachsen in freier Wildbahn bei der Mutter auf. Kontakt zu rudelfremden Tieren gibt es nicht, deshalb besteht bei Wölfen auch kein Welpenschutz. Hinzu kommt, dass das Wolfsrevier große Flächen beansprucht und die Rudel sich in der Regel nicht mischen. Kontakt des Welpen mit Rudelfremden Wölfen ist deshalb nahezu ausgeschlossen.

Fachliteratur Welpenschutz

In der Fachliteratur und insbesondere der Verhaltensforschung gilt Welpenschutz nicht als Fachausdruck, hat sich jedoch als Begriff unter Hundefreunden fest etabliert. Dabei ist inzwischen bekannt, dass es Welpenschutz generell nicht gibt sondern sich dieser Sonderstatus des Nachwuchses eher auf die Hunde des eigenen Rudels beschränkt. Darüber hinaus wird Welpenschutz bei besonders sozial agierenden Hunden beobachtet. Hier spielt die Rasse, die Erziehung aber auch die persönlichen Erlebnisse des Hundes eine entscheidende Rolle.
Zusammengefasst lässt sich festhalten: Welpenschutz ist kein Begriff der Verhaltensforschung und kann auch nicht von jedem Hund erwartet werden. Ob Welpenschutz gewährt wird, hängt von der individuellen Konstellation ab, im Rudel genießen Junghunde jedoch oft diesen Status.

Welpen sind neugierig

Hund gehen gerne in die Schule, die Schulzeit der Hunde endet praktisch nie. Sie möchten alles lernen, erforschen und sind von klein an neugierig und wissensdurstig. Besonders ausgeprägt ist der Drang bei Welpen und beginnt dort bereits in der 4. Lebenswoche. Je nach Rasse ist die Hochphase des Lernens zwischen der 14. und 20. Lebenswoche abgeschlossen und pendelt sich auf ein normales Niveau ein. Um dem Hund Verhaltensweisen, gute Manieren oder Tricks beizubringen, ist diese junge und spielerische Phase des Welpen deshalb ideal.